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Leben. Denken. Lehren. 

Leben

Dr. phil. habil. Till Jansen
 

Unser Leben ist von Dilemmata und Paradoxien geprägt, die sich nicht einfach lösen lassen. Wie leben wir dennoch mit ihnen?

Diese Frage begleitet mich seit langem - in der Forschung und in der Arbeit mit Menschen. Während der Finanzkrise erforschte ich Aufsichtsräte von DAX-Konzernen. Am Wittener Institut für Familienunternehmen begleitete ich Nachfolgeprozesse. An der Deutschen Hochschule der Polizei lehrte ich angehende Führungskräfte im höheren Dienst. Ich habe viele Krisen aus der Nähe kennengelernt - strukturelle und persönliche, familiäre und organisationale.

Später kamen andere dazu: Menschen, deren Körper sprach, wo das Denken nicht mehr weiterkam. Künstler, deren Werk verstummt war. Menschen, denen das eigene Leben fremd geworden war.

Die Praxis rückte dabei immer stärker in den Vordergrund. Damit auch die Einsicht, dass Verstehen nur bis zu einem bestimmten Punkt hilft. Manchmal wird es selbst zum Problem.

An das Studium der klinischen Psychologie in London schloss ich daher nicht nur die Ausbildung zum systemischen Therapeuten, sondern auch die zum Hypnotherapeuten an.

Heute arbeite ich in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg und leite die Milton Erickson Gesellschaft Berlin. Zwei Zugänge prägen meine Arbeit: Spurensuche - das gemeinsame Erkunden dessen, was im Verborgenen wirkt. Und Trance - der Zugang zu dem, was sich rational nicht lösen lässt.

Hintergrund

Habilitation in Soziologie, Universität Witten/Herdecke. Post-Doc an der Copenhagen Business School. Master in klinischer Psychologie, London. Systemischer Therapeut und Supervisor (SG). Klinischer Hypnotherapeut (M.E.G.).

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Denken

Was geschieht, wenn rationales Problemlösen selbst zum Problem wird? Wie leben wir mit Paradoxien, die sich nicht auflösen lassen? Warum hilft manchmal nur, mit dem Denken aufzuhören - und wie kommen wir an das, was der Körper weiß, aber der Kopf nicht erreicht?

Diese Fragen beschäftigen mich - in der Forschung, in der therapeutischen Arbeit, im Schreiben.

Lehren

Was wir tun, lernen wir neu, wenn wir es lehren. Ich lehre systemische Therapie, klinische Hypnose und Soziologie - an Universitäten, in therapeutischer Ausbildung, in Supervision.

Gegenwärtige und vergangene Orte: Institut für Systemische Therapie Berlin, Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie, M.E.G., Universität Witten/Herdecke, Deutsche Hochschule der Polizei, Universität Potsdam.

Als Leiter der Milton Erickson Gesellschaft Berlin organisiere ich die Fortbildung in klinischer Hypnose.

Schreiben mit Füllfederhalter

Aktuelle Publikationen

Jansen, Till (2024): Si vis pacem, para bellum! Eine (gebrochene) Lanze für die strategische Therapie In: Familiendynamik. 49(4). 294-30

 

Jansen, Till (2024): Der besondere Fall: Die Leiden des Herrn S. In: Familiendynamik. 49(1). 66-68

 

Jansen, Till (2024): Integration ist etwas anderes. Kommentar zu Christian Roesler ‚Was genau ist eigentlich systemisch – und was nicht?‘ S. In: Familiendynamik. 49(1). 80-85

 

Jansen, Till (2024): Des Kaisers neue Kleider – Über die Verwaltung des Wahnsinns in der forensischen Psychiatrie. In: Apparate. Über Regierungsverfahren und Algorithmisierung. Anna Echterhölter, Caspar-Fridolin Lorenz, Tilman Richter (Hrsg). Wiesbaden: Springer

Jansen, Till (2023): Der Sinn des Lebens. Zeitschrift für Führung und Organisation.157-158

Jansen, Till (2023): Unterscheidung. In: von Wirth, Jan / Kleve, Heiko: Lexikon des Systemischen Arbeitens. Carl Auer. Onlinecontent.

Jansen, Till (2023): Polykontexturalität. In: von Wirth, Jan / Kleve, Heiko: Lexikon des Systemischen Arbeitens. Carl Auer. Onlinecontent. https://www.carl-auer.de/magazin/systemisches-lexikon

Jansen, Till (2022): Das Lachen des Konstruktivismus. In: Familiendynamik. 47(2). 2-8

Jansen, Till (2022): Wie gut ist gut? Zeitschrift für Führung und Organisation.

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