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Körper, Seele und das Soziale

Ob Stress, Schlaflosigkeit, Migräne, Schmerzen oder sogar Trauma - unsere Symptome entstehen immer in einem sozialen Kontext. Vieler Klienten arbeiten in einem leistungsorientierten Umfeld als Ärztin oder Künstler, Unternehmerin oder Anwalt. Hohe Leistungsansprüche führen häufig zu negativen Feedbacksystemen in der Paarbeziehung und in der Psyche. 

Wer diese Symptome isoliert betrachtet, behandelt oft nur das Signal, nicht die Ursache. Körper, Seele und sozialer Kontext interagieren. 

Mein Hintergrund verbindet deshalb zwei Welten, die in der klassischen getrennt bleiben. Als Soziologe und Systemiker nehme ich die sozialen Bedingungen in den Blick, als Psychologe und Hypnotherapeut die Brücke zum Körper und zum Unbewussten.

Den richtigen Ausgangspunkt wählen

Nicht jedes Symptom muss vollständig im Kontext analysiert werden. Manchmal ist steht die Analyse der Lösung sogar im Weg. Dass kann der Fall sein, wenn die Auslöser auf körperlicher Ebene sind (z.B. Schmerz). Gerade bei High-Performern kann die kognitive Analyse aber auch 'mehr desselben' bedeuten: Mehr Grübeln, mehr Gedankenschleifen.

Häufig macht es daher Sinn, wieder Kontakt zum Unwillkürlichen zu gewinnen. Die Hypnose erlaubt es uns nicht nur, vegetative Körperfunktionen zu beeinflussen und neuronale Vernetzungen zu verändern. In Trance können wir auch Zugang zu unserem Unbewussten bekommen, das manchmal mehr weiß, als unser Bewusstsein wahrhaben will. 

Dr. phil.habil. Till Jansen

Systemischer Therapeut und Supervisor (SG)
Klinischer Hypnotherapeut (M.E.G.)

Mein professioneller Hintergrund verbindet zwei Welten. Seit bald zwanzig Jahren bin ich im systemischen Feld tätig.

In der Forschung habe ich mich lange mit High-Performance-Organisationen befasst: Ich untersuchte Aufsichtsratsdynamiken in meiner Dissertation und erforschte als Post-Doc am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) sowie an der Copenhagen Business School die komplexen Muster in Unternehmerfamilien. Als Mitarbeiter von Prof. Arist von Schlippe lag mein Fokus dabei früh auf der Beratung in Nachfolgekonflikten.

Doch die rein soziologische Perspektive reichte mir nicht – das wurde mir noch vor Abschluss meiner Habilitation klar. Um auch den Menschen im System wirksam behandeln zu können, sattelte ich einen Master in klinischer Psychologie (London) auf und absolvierte die Ausbildung zum Hypnotherapeuten (M.E.G.).

Heute verbinde ich diese Stränge in meiner Praxis. Zudem engagiere ich mich für die Qualitätssicherung im Feld: Ich leite die Milton Erickson Gesellschaft Berlin (M.E.G.) und bilde Therapeuten in modernen Verfahren aus (u.a. am IST Berlin und der DGVT).

 

Qualifikationen (Auswahl)

  • Leitung: Regionalstelle Berlin der Milton Erickson Gesellschaft (M.E.G.)

  • Habilitation & Promotion: Zu sozialen Dynamiken in Organisationen (Dr. rer. pol. / Dr. phil.)

  • Klinischer Psychologe: Master of Science (University of London)

  • Zertifizierung: Klinischer Hypnotherapeut (M.E.G.), Systemischer Therapeut und Supervisor (SG)

Schreiben mit Füllfederhalter

Aktuelle Publikationen

Jansen, Till (2024): Si vis pacem, para bellum! Eine (gebrochene) Lanze für die strategische Therapie In: Familiendynamik. 49(4). 294-30

 

Jansen, Till (2024): Der besondere Fall: Die Leiden des Herrn S. In: Familiendynamik. 49(1). 66-68

 

Jansen, Till (2024): Integration ist etwas anderes. Kommentar zu Christian Roesler ‚Was genau ist eigentlich systemisch – und was nicht?‘ S. In: Familiendynamik. 49(1). 80-85

 

Jansen, Till (2024): Des Kaisers neue Kleider – Über die Verwaltung des Wahnsinns in der forensischen Psychiatrie. In: Apparate. Über Regierungsverfahren und Algorithmisierung. Anna Echterhölter, Caspar-Fridolin Lorenz, Tilman Richter (Hrsg). Wiesbaden: Springer

Jansen, Till (2023): Unterscheidung. In: von Wirth, Jan / Kleve, Heiko: Lexikon des Systemischen Arbeitens. Carl Auer. Onlinecontent.

Jansen, Till (2023): Polykontexturalität. In: von Wirth, Jan / Kleve, Heiko: Lexikon des Systemischen Arbeitens. Carl Auer. Onlinecontent. https://www.carl-auer.de/magazin/systemisches-lexikon

Jansen, Till (2022): Das Lachen des Konstruktivismus. In: Familiendynamik. 47(2). 2-8

Jansen, Till (2022): Einfach mal ‚drüber reden‘? Zu den Grenzen der Supervision in der Polizei. In: Ebel, Peter / Kleve, Heiko / Strecker, Julia: Systemische Supervision in Lehre und Praxis. Carl Auer. 274-286

Jansen, Till (2022): Entweder/Oder. Zur Professionalisierung der Krisenverarbeitung in der Polizei. In: Barthel, Christian / Puglisi, Claudia: Sex und Macht in der Polizei. Wiesbaden: Springer

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